Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!
Denn bevor das Abenteuer startet stehen mehrere Wochen voller Arbeit an. Für den, der sich einer geführten Tour anschließt genauso wie für den, der seine Tour selbst plant. Die wichtigste Trainingseinheit vor der Tour: Mountainbike fahren. Am Anfang fällt das Training jedem noch leicht: Die großen Trainingsfortschritte zu Beginn der Vorbereitung, gepaart mit dem frisch geplanten Vorhaben machen es leicht die ersten Kilometer und Höhenmeter zu sammeln.
Hat man sich die Alpenüberquerung als Gruppe vorgenommen ist es wichtig, zumindest einmal pro Woche gemeinsam zu trainieren. Feste, verbindliche Termine und eine MTB Runde mit Freunden sagt man in der Regel seltener ab als eine geplante Soloeinheit am Feierabend.
Ein noch wichtigerer Aspekt für das Training im Team ist ein annähernd gleiches Leistungsniveau. Sicher, jeder Teilnehmer wird weiterhin individuelle Stärken und Schwächen haben. Aber wenn man über den Zeitraum von einer Woche jeden Tag bis zu Acht Stunden auf dem Bike verbringt, die Gruppe andauernd zerrissen wird, die stärkeren Fahrer permanent warten müssen und die schwächeren ständig nur damit beschäftigt sind nicht weiter abzufallen, macht dieses Abenteuer keinem der Teilnehmer Spaß. Deshalb sind die gemeinsamen Trainingsrunden ein nicht zu unterschätzendes Element einer ordentlichen Vorbereitung.
Leider ist es bei einem Alpencross nicht ausreichend sich ausschließlich mit Ausfahrten auf dem Mountainbike vorzubereiten. Die Tour durch die Alpen strapaziert täglich die Kondition, deshalb ist es wichtig spätestens etwa 12 Wochen vor der Tour nach einem Plan zu trainieren der zuerst durch Ausdauertraining eine Grundlagenausdauer schafft, und danach die Kraft des Fahrers trainiert.
Unser 12 Wochen Transalp Trainingsplan steht zum Download bereit. Ein ähnlicher, für die Vorbereitung ausreichender Plan wird beim Mountainbike-Magazin zum Download angeboten.
Teil 2 der Vorbereitung ist der Ausrüstung gewidmet. In Zeitschriften oder dem von mir bereits angepriesenen Buch „Traumtouren Transalp“ findet man detaillierte Packlisten was man auf keiner Alpenüberquerung fehlen darf.
Wichtig: Man sollte sein Equipment rechtzeitig vor der Tour besorgen und es auch beim Training ausgiebig testen. Ein neuer Rucksack der drückt, Blasen von den neuen Schuhen die nicht richtig sitzen können die Tour schnell vermissen oder gar zum Aufgeben zwingen. Außerdem sollte man die Kilos im Rucksack die man später bei der Tour dabei hat nicht unterschätzen. Am besten den Rucksack bei den Trainingstouren tragen um sich langsam an das „Reisegewicht“ (z.B. mit gefüllten Plastikflaschen) heranzutasten. Ach ja, ich selbst benutze den MountainBIKE.
Zwei Tipps aus eigener Erfahrung:
Den Inhalt des Rucksacks nochmals in Plastiktüten verpacken – sollte im Dauerregen das Wasser einen Weg in den Rucksack finden oder etwas auslaufen sind die Klamotten nochmals geschützt.
GPS benutzen! Es wird in Büchern und Reportagen oft als „verzichtbar“ bezeichnet, meiner Meinung nach aber Pflicht und darf auf keiner Alpenüberquerung fehlen. Das GPS zeigt einem ständig die tatsächliche Position und beim Fahren muss man nur der auf der Karte dargestellten Route folgen. Biegt man versehentlich doch einmal falsch ab, kann das Gerät per akustischem Signalton warnen.
Alles in allem einfacher als ständig zu stoppen, in der Karte zu Blättern um sich dann den nächsten Abbiegepunkt auszumachen. Outdoor GPS Geräte sind inzwischen erschwinglich und ab 150,00 € zu haben. Als Einsteigergerät (für die Alpenüberquerung ausreichend) empfehle ich das Garmin GPS eTrex Venture HC* . Etwas teuerer, dafür mit Kompassfunktion das Garmin GPS eTrex Vista HCx*
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(Wie man an kostenlose OpenStreetMap Karten kommt habe ich hier beschrieben).
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Idee und Routenplanung
Vorbereitung
Alpencross – die Tour
Übersichtskarte
Bildergalerie


